Google: Project Ara : Das Smartphone mit dem Baukastenprinzip – erst einmal nur in Puerto Rico

Ob Neuanfänger oder Technikfreak: Project Ara wird vermutlich für jeden was.
Ob Neuanfänger oder Technikfreak: Project Ara wird vermutlich für jeden was.

Mit dem Modul-Smartphone von Google kann sich jeder sein ganz individuelles Handy zusammenbauen.

shz.de von
15. Januar 2015, 10:09 Uhr

Googles Project Ara könnte den Smartphone-Markt revolutionieren. Das Ziel der Entwickler: Der Nutzer soll mehr Freiheiten haben, um sein individuelles Smartphone selbst zusammenzustellen. Für Puristen nur das Nötigste, für den Technikfreak viel Spielkram.

Ein Pilotversuch ist für dieses Jahr in Puerto Rico geplant, in dem das Handy testweise verkauft wird. Anhand der Erfahrungen in Puerto Rico entscheidet Google dann, ob das Gerät auch in anderen Ländern vermarktet werden soll.

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Google hat bereits neue Details zur Funktionsweise des Baukasten-Handys genannt. Die Basis des modularen Smartphones ist ein sogenanntes Endoskelett, in das man in bestimmte Slots die Module einklinken kann. In welchem Design es auf den Markt kommt, ist nicht bekannt. Geplant ist jedoch, dass das Endoskelett in drei verschiedenen Größen erscheinen soll: Das Display ist dann entweder vier Zoll, viereinhalb Zoll oder fünf Zoll groß. Es soll auch, je nach Rahmengröße, verschieden viele Steckplätze vorhanden sein, berichtet Golem.de.

Eine Modul-Manager-App soll die einzelnen Module ansprechen und steuern können. Damit soll es auch möglich sein, einzelne Module im Betrieb auszutauschen.  

Durch die verschiedenen Module kann das Handy auch individuell in den Kosten variieren. Die Sparvariante gibt es laut Magazin AndroidPit bereits ab 50 US-Dollar. Wer die grundlegenden Funktionen aufstocken will, muss dann jedoch tiefer in die Tasche greifen.

Verschiedene Kameramodule sowie Soundchips und viele Variationen anderer gängiger Smartphone-Bestandteile soll es geben. Aber auch ungewöhnlichere Funktionen sind denkbar, zum Beispiel ein Blutdruckmesser. Der Online-Shop – von Google betrieben– soll sicherstellen, dass die einzelnen Module fehlerfrei und ohne größere Probleme funktionieren.

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