Kettenbriefe warnen : Angst vor Whatsapp-Virus: Was Sie jetzt wissen müssen

Anderthalb Milliarden Menschen nutzten im Januar 2018 den Messenger Whatsapp. (Quelle: Statista) Foto: Imago/Zuma Press
Anderthalb Milliarden Menschen nutzten im Januar 2018 den Messenger Whatsapp. (Quelle: Statista) Foto: Imago/Zuma Press

Er heißt Martinelli und soll nur zehn Sekunden für die Zerstörung des Handys brauchen: ein neuer Whatsapp-Virus.

shz.de von
11. Juni 2018, 18:31 Uhr

Hamburg | In Whatsapp-Gruppen in halb Europa geht die Angst vor einem gefährlichen Virus um. Er soll sich in einem Video mit dem Namen „Martinelli“ verstecken und erschreckt Nutzer des Messengers in Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien.

Der Text des Kettenbriefes: „Morgen soll ein Video auf Whatsapp kommen, genannt Martinelli. Bitte nicht öffnen. Er hackt dein Telefon und kann nicht mehr repariert werden. Auch Whatsapp Gold Updates nicht anklicken. Kam gerade in den Nachrichten und wird als sehr ernst eingeschätzt. Bitte weiterleiten.“

Nachricht kursiert seit 2017

Doch verschiedene Technik-Seiten geben Entwarnung: Die Nachricht ist falsch, ein Virus „Martinelli“ existiert nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser falsche Kettenbrief für Angst sorgt. Bereits im Sommer 2017 sah sich die spanische Polizei zu einer Richtigstellung genötigt, wie die Seite „Mimikama“ berichtet.

Der Kettenbrief kann also ignoriert werden und sollte besser nicht weitergeleitet werden. Doch natürlich gilt weiterhin, dass man nicht einfach alles anklicken darf, was man per Whatsapp geschickt bekommt. Denn auch wenn es "Martinelli" nicht gibt – andere Viren existieren.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen