Fligges Netzwelt : Als Passwort: Smileys statt Zahlen

Eine britische Softwarefirma will den Zugang zu Bankkonto und Co. sicherer machen.

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17. Juni 2015, 19:27 Uhr

Ihnen als Lesern der Netzwelt muss ich es ja eigentlich nicht mehr erzählen: Für jeden Dienst im Netz sollten Nutzer ein anderes Passwort wählen. Die einfachste Methode dafür haben wir schon einmal beschrieben. Man nehme sich einen Merksatz wie: „Meine Daten sind so sicher wie nur irgend möglich.“ Die Folge der Anfangsbuchstaben ergänzen sie um ein Sonderzeichen, einige Zahlen plus den Anfangsbuchstaben des Dienstes. Für Facebook zum Beispiel: „MDssswnim%99f“. Variieren müssen Sie dann nur das „f“.

Mehr Sicherheit könnten in Zukunft Emojis bringen. Eine britische Softwarefirma arbeitet daran, dass die aus WhatsApp und Co. bekannten Smileys als Pin-Code genutzt werden können. Eine schöne Idee. So kann ich meine Passwort-Eselsbrücke mit Emotionen versehen. Daumen hoch für Facebook und das davon fliegende Bündel Scheine für das Amazon-Konto.

Die Kommunikation mit den gelben Lachgesichtern sei ganz im Stil der „Millennials“ – also Menschen, die zwischen 1990 und 2010 Teenager waren. Wenn Sie nicht dazu gehören: Früher hat man Smileys noch mit Punkt, Punkt, Komma, Strich dargestellt. Das funktioniert natürlich schon jetzt. Als Zugang zum Bankkonto empfehle ich deshalb den Verlauf des Monats: :D - :) - :/ - :*(.

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