Phänomen "Außerirdisches Leben" : 44 Jahre Arecibo-Botschaft: Warten auf eine Antwort aus dem All

Das Observatorium in Arecibo ist die weltweit zweitgrößte Beobachtungsstelle überhaupt.
Das Observatorium in Arecibo ist die weltweit zweitgrößte Beobachtungsstelle überhaupt.

Die Arecibo-Botschaft ist unbeantwortet – wenngleich es immer wieder zu vermeintlichen Sichtungen Außerirdischer kommt.

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16. November 2018, 11:25 Uhr

Arecibo | Was sich für den Otto-Normalverbraucher wie ein schlechter Techno-Song anhört, ist ein wissenschaftlich erarbeitetes Signal, gesendet an mögliche Außerirdische: Die Arecibo-Botschaft. Heute vor 44 Jahren wurde diese mittels Radiowellen ins All geschickt. Sie enthält Informationen über die Menschheit und unseren Planeten: Die Biologie des Menschen, die menschliche Population sowie die Herkunft des Signals.

Die Arecibo-Botschaft besteht aus 1679 Nullen und Einsen, ordnet man diese in 73 Reihen zu jeweils 23 Zeichen auf, ergibt sich ein Bild: Viele Punkte und Striche ergeben unter anderem ein kleines Männchen sowie den Buchstaben "M" unter einem Dach (symbolisches für das Observatorium).

Augen füllten sich mit Tränen

Arecibo heißt die puerto-ricanische Stadt, von der aus die Botschaft vom weltweit zweitgrößten Radioteleskop verschickt wurde. Frank Drake, seines Zeichens Astronom und Astrophysiker, zeichnet für das Signal verantwortlich. "Ich sah, wie sich die Augen nüchterner Wissenschaftler mit Tränen füllten", sagte Drake nach dem Senden der Botschaft.

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Doch wohin wurde die Arecibo-Botschaft geschickt? Die Wissenschaftlicher orientierten sich als Ziel an den Kugelsternhaufen M13 im Sternenbild Herkules. Dort – 22.800 Lichtjahre von der Erde entfernt – vermutete man noch am ehesten außerirdisches Leben. Auf eine mögliche Antwort muss die Menschheit also noch etwas warten.

Jüngster Fall von "Ufo-Entdeckung"

Seit jeher spekulieren die Erdbewohner über außerirdisches Leben und Ufos. Erst am vergangenen Dienstag, so berichtete die BBC, hätte eine Pilotin von British Airways ein "unbekanntes Flugobjekt" gesichtet, ehe es "mit sehr hoher Geschwindigkeit" wieder davon flog. Da auch zwei weitere Piloten diese Phänomen beobachtet hatten, leitete die irische Luftfahrtbehörde nun Ermittlungen ein.

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