Suchen, auswählen, flirten : Kostenlose Dating-Apps: Hier sind zehn Alternativen zu Tinder

Dating-Apps sind für viele ein beliebtes Werkzeug, um bequem von zuhause aus ein Rendez-Vous zu vereinbaren.
Dating-Apps sind für viele ein beliebtes Werkzeug, um bequem von zuhause aus ein Rendez-Vous zu vereinbaren.

Hunderte Dating-Apps gibt es in den Marktplätzen von Google und Apple. Wir stellen zehn vor.

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11. November 2019, 16:45 Uhr

Hamburg | Die wohl bekannteste Dating-App Tinder steht in starker Konkurrenz auf den App-Marktplätzen. Es gibt etliche kostenlose Alternativen, die aber zum Teil ein anderes Prinzip verfolgen, um Nutzer zu verkuppeln. Hier stellen wir einige vor:

HILY – "Die intelligenteste Dating-App"

Im Google-Playstore ist HILY derzeit eine der beliebtesten Dating-Apps. Erst seit Ende Juli ist die deutsche Version auf dem Markt. Die App verspricht "kompatible Dates oder Freunde nach nur 15 Minuten mit Hily". Nutzer geben an, wonach sie suchen und wie sie sich beschreiben würden, sodass der Algorithmus bei der Partnersuche nicht nur geografische Faktoren beachtet, sondern auch die jeweiligen Vorlieben. Für weitergehende Funktionen braucht man jedoch ein kostenpflichtiges Abo.

Für iOS und Android

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Coffee Meets Bagel – "Qualität über Quantität"

Weil Männer oft aktiver und zahlreicher auf Dating-Apps aktiv sind, will diese App Frauen die Partnersuche erleichtern. Neben der "Entdecken"-Funktion, in der man durch Profile blättern kann, bekommen Nutzer jeden Tag "zur Mittagszeit" sechs vorausgewählte Matches zu sehen – die Bagels: Männern teilt der Algorithmus "hochkuratierte" Profile von Frauen zu, Frauen bekommen nur Profile von Männern zu sehen, denen sie bereits gefallen haben. Ergibt sich eine Übereinstimmung, können Nachrichten ausgetauscht werden. Dabei soll der Algorithmus aus den Vorlieben der Nutzer lernen, sodass die Vorschläge immer passender werden. Im eigenen Profil können umfangreiche Details zur Person und den Präferenzen eingetragen werden.

Für iOS und Android

OkCupid – "Die beste Datingseite der Welt"

Die App zeichnet sich durch umfangreiche Filtermöglichkeiten aus. Sowohl eigene Eigenschaften als auch die Erwartungen an sein Gegenüber können detailliert ausgewählt werden. Ein Algorithmus berechnet dann, wie kompatibel die Flirtpartner untereinander sind. Mit der Funktion "DoubleTake" können wie bei Tinder Profile geliked oder überblättert werden. Ein Like kann auch später wieder zurückgenommen werden. Gefallen sich zwei Nutzer, zeigt eine Prozentzahl ihren Match-Wert auf Basis ihrer Profilinformationen an.

Für iOS und Android

Lovoo – "Die App mit Herz"

Die App hält sich wie Tinder seit einigen Jahren erfolgreich am Markt. Auch hier arbeitet man sich nach dem Prinzip "Hot or Not" durch die Nutzerprofile. Das Besondere an der App ist der Radar, der live Nutzer in der unmittelbaren Umgebung aufzeigt. Mit der "Icebreaker"-Funktion können auch Nutzer angeschrieben werden, mit denen man kein Match hat. Die Zahl solcher Chatanfragen ist in der kostenlosen Version aber begrenzt. Auch mit der Live-Video-Funktion kann man, ohne ein Match generiert zu haben, mit anderen ins Gespräch kommen.

Für iOS und Android

Badoo – "Das größte Social-Discovery-Network der Welt"

Neben Tinder und Lovoo gehört Badoo zu den Dating-Apps mit den meisten Nutzern. Auch ohne Match können hier Nutzer angeschrieben werden. Das Besondere ist, dass man mittels aktiver Standortdaten sehen kann, wer in der Umgebung gerade online ist. Außerdem kann man sehen, wer das eigene Profil besucht hat. Daraus und aus erhaltenen Likes errechnet die App täglich einen neuen Popularitätswert.

Für iOS und Android

Die meisten Dating-Apps können auch von Nutzern verwendet werden, die mit Gleichgeschlechtlichen flirten wollen. Symbolfoto: imago images / Westend61
Die meisten Dating-Apps können auch von Nutzern verwendet werden, die mit Gleichgeschlechtlichen flirten wollen. Symbolfoto: imago images / Westend61


Frauen ergreifen die Initiative

Pickable – "Ready to pick?"

Bei dieser App haben Frauen die Kontrolle. Sie können, ohne ein Profil zu erstellen, anonym durch einen Stapel Profile aus der Umgebung blättern und Flirtpartner auswählen. Die Männer können sich in der App lediglich mit einem Bild und etwas Text präsentieren – und müssen dann warten bis sie "gepickt" werden. Dabei schickt die Frau dem Mann eine Chatanfrage mit einem Bild von sich. Der Mann entscheidet, ob er darauf eingeht oder nicht.

Für iOS und Android

Bumble Date – "Mach den ersten Schritt"

Das Prinzip des Profil-Ausfüllens gleicht Tinder. Die Besonderheit an Bumble ist, dass die Frau bei einem Match 24 Stunden Zeit hat, dem Mann zu schreiben. Tut sie dies nicht, wird das Match aufgelöst. Einmal kann ein Mann die Frist kostenlos verlängern lassen.

Für iOS und Android

Weniger oberflächliche Dating-Apps

Once – "Wen triffst du heute?"

Wer keine Zeit mit "Durchwischen" verschwenden will, kann die App Once ausprobieren. Am Anfang sortierten professionelle Partnervermittler dem Nutzer ein Nutzerprofil am Tag zu – abgestimmt auf deren persönliche Angaben und das Aussehen. Mittlerweile verkuppelt ein Algorithmus die Nutzer. Sie haben dann 24 Stunden Zeit, "Gefällt mir" zu drücken und Kontakt aufzunehmen.

Für iOS und Android

LemonSwan – "Was Frauen wollen"

Die einzige App in dieser Liste, die den Nutzer siezt – das passt zum Konzept: LemonSwan wirbt damit, besonders seriös zu sein, etwa weil "Türsteherinnen" jedes neu angelegte Profil händisch prüfen. Ein ausführlicher Persönlichkeitstest bildet die Grundlage für die Partnersuche. Dabei sieht der Nutzer nicht nur, wie viele "Matching-Punkte" ihn mit dem anderen verbinden, sondern auch in welchen Bereichen sie sich besonders ähneln – zum Beispiel Beziehungsgestaltung, Werte, Interessen. Um Kontakt aufzunehmen, braucht man jedoch eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Nur für Studenten, Azubis und Alleinerziehende ist sie gratis.

Für Android

Candidate – "Die Frage-Antwort-Dating-App"

Hier erstellt der Nutzer nicht nur ein Profil, sondern auch anonym ein Spiel mit bis zu fünf Fragen. Die Antworten, die man bekommt, rankt man von 1 bis 5, ohne dass man die Urheber kennt. Mit dem "Gewinner" entsteht dann ein Match, sodass man sich das Profil des anderen ansehen und ihn anschreiben kann. Mit der "Entdecken"-Funktion kann man wie bei Tinder durch Profile wischen, allerdings sieht man immer nur eins seiner Bilder. Um die anderen sehen zu können, braucht es ein Match oder ein kostenpflichtiges Abo.

Für iOS und Android

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