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Zinstief kostet deutsche Sparer Milliarden

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Berlin | Die extrem niedrigen Zinsen kosten deutsche Sparer nach einer Studie Milliarden. Nach Berechnungen der Postbank verlieren die Sparvermögen bei Banken in diesem Jahr real rund 14 Milliarden Euro an Wert. Auch in den Folgejahren werde die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank immer größere Teile der Ersparnisse aufzehren. "Durch den Anstieg der Inflation wird sich die reale Vermögensentwertung beschleunigen", sagte Postbank-Chefstratege Marco Bargel. Auch bei Betriebsrenten und Lebensversicherungen dürften kräftige Abschläge auf die Sparer zukommen. Finanzexperte Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, Anlagen breit zu streuen und höhere Risiken einzugehen. "Statt alles auf eine Karte zu setzen, sollten Sparer neben dem Sparbuch auch Tagesgeld, Festgeld, Immobilien, Immobilienfonds und weltweit streuende Aktien-Fonds ins Portfolio nehmen."

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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