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Weltweites Interesse an Wind-Messe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wirtschaftsminister Gabriel eröffnet heute Abend die erste Ausstellung WindEnergy in Hamburg

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2014 | 15:56 Uhr

Morgen öffnet zum ersten Mal die Hamburger Messe WindEnergy ihre Tore. Vorausgegangen war ein langwieriger Streit mit der Messegesellschaft in Husum, wo zuvor über viele Jahre die Leitmesse der Branche ausgetragen wurde. Am Ende vereinbarten Hamburg und Husum eine Kooperation. Im nächsten Jahr wird die HusumWind wieder an die Küste einladen, mit einem Fokus auf Deutschland und den Nordseemarkt. Die Schau, die heute Abend von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eröffnet wird, ist als weltweite Leitmesse angelegt. Es waren vor allem große Industrieunternehmen, die sich für den Standort Hamburg stark gemacht hatten, weil es ihnen in Husum zu eng wurde. Der Plan ist bislang aufgegangen: Mehr als 1200 Aussteller haben sich angemeldet – das macht die WindEnergy zum bislang größten Branchen-Treffpunk. Über die erwartete Besucherzahl in den acht Hallen mag die Messegesellschaft wegen fehlender Erfahrungen aus früheren Messen nicht spekulieren. Auf jeden Fall kommt die Schau mit Ausstellern aus rund 30 Ländern zum richtigen Zeitpunkt: Die Windenergie wird ihren Aufschwung in den nächsten Jahren wohl fortsetzen. Weltweit wurden bislang Windkraftanlagen an Land mit einer Gesamtleistung von 314 Gigawatt installiert. In den nächsten fünf Jahren sollen nach einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Navigant Windkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 250 Gigawatt neu installiert werden, die meisten davon an Land.

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