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IWF : Weltbank: 400 Millionen Kinder leben in «entsetzlicher» Armut

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Auf der Welt leben einer neuen Studie zufolge 400 Millionen Kinder in extremer Armut. Das sei rund ein Drittel aller Menschen, die mit weniger als 1,25 US-Dollar (0,92 Euro) pro Tag auskommen müssten, teilte die Weltbank am Donnerstag in Washington mit.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2013 | 16:05 Uhr

Die internationale Gemeinschaft müsse alles dafür tun, die Kinder aus ihrer «entsetzlichen Situation» zu befreien, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Er sprach von einer großen und dringenden Herausforderung.

In einkommensschwachen Ländern liege der Anteil der Kinder in extremer Armut sogar bei der Hälfte. Für die meisten sei es derzeit unmöglich, sich im Laufe ihres Lebens aus der Lage zu befreien.

Insgesamt sei die Zahl der sehr armen Menschen in den vergangenen drei Jahrzehnten aber um 721 Millionen auf 1,2 Milliarden gesunken.

«Wir sind Zeugen eines historischen Moments, in dem sich die Menschen selbst aus der Armut befreien», sagte Kim bei einer Pressekonferenz zum Auftakt der gemeinsamen Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Die meisten Fortschritte habe es in Indien und China gegeben, während die Situation in Afrika weiter schlecht sei.

Das Ziel seiner Organisation sei, den Anteil der extremen armen Menschen bis 2020 auf neun Prozent zu reduzieren. «Unsere Strategie ist kühn», sagte er.

Weltbank-Bericht zur Armut

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