Unternehmen : VW und Opel wegen Preisabsprachen im Visier

Neben anderen Autobauern soll auch VW Informationen ausgetauscht und Preise sowie die Bedingungen von Dienstleistungs- und Verkaufsverträgen abgesprochen haben. /Archiv
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Neben anderen Autobauern soll auch VW Informationen ausgetauscht und Preise sowie die Bedingungen von Dienstleistungs- und Verkaufsverträgen abgesprochen haben. /Archiv

Wegen mutmaßlicher Preisabsprachen sind Volkswagen und Opel in Spanien ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Gegen die deutschen Konzerne und zahlreiche andere große Autohersteller seien Ermittlungen aufgenommen worden, teilte die nationale Kartell-Behörde CNC in Madrid mit.

shz.de von
04. September 2013, 21:59 Uhr

Es bestehe der Verdacht, dass die Firmen marktrelevante Informationen ausgetauscht und Preise sowie die Bedingungen von Dienstleistungs- und Verkaufsverträgen abgesprochen haben. Betroffen sind laut CNC auch Konzerne wie Peugeot, Toyota, Ford, Nissan, Chrysler, Chevrolet, Fiat und Renault sowie deren Auslieferer und mehrere Verbände.

Im Juni und Juli sei bei Prüfungsbesuchen von Firmenzentralen und Verkaufsräumen belastendes Material gesammelt worden, so die Kartellwächter. Die Ermittlungsverfahren müssen den Angaben zufolge spätestens nach 18 Monaten abgeschlossen sein. Bei Verurteilungen können nach Angaben der CNC Strafen von bis zu zehn Prozent des letzten Jahresumsatzes der jeweiligen Unternehmen verhängt werden. Mehrere Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück.

Mitteilung der spanischen Kartellbehörde CNC, spanisch

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