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Vogelgrippe in England ausgebrochen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach Fällen in Deutschland und den Niederlanden ist auch in Nordengland die Vogelgrippe ausgebrochen. In der britischen Grafschaft East Yorkshire wurde der Virus auf einer Entenfarm festgestellt. Das bestätigte das britische Agrarministerium gestern. Alle 6000 Tiere sollen gekeult werden. Das Risiko für die öffentliche Gesundheit sei gering, eine Ausbreitung der Seuche werde nicht erwartet. Für Deutschland gab es weitgehend Entwarnung. Experten vermuten, dass Wildgänse den Erreger verbreitet haben könnten. 

Das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium wird seine Sicherheitsvorkehrungen trotz des Falls nicht weiter verschärfen. „Wir haben explizit alle Tierhalter auf die Vorschriften hingewiesen. Wichtig ist jetzt, dass sie sich daran halten“, sagte Nicola Kabel, Sprecherin des Ministeriums. Für weitere Schritte gebe es derzeit keinen Anhaltspunkt. „Aber wir beobachten die Lage weiter“, so Kabel.

Vor zwei Wochen brach auch in einer Putenmastanlage in Mecklenburg-Vorpommern die Geflügelpest aus. Das Ministerium hatte Geflügelhalter in Schleswig-Holstein aufgefordert, Tiere vor dem Kontakt mit wildlebenden Vögeln zu schützen. So dürfen zum Beispiel Futter- und Tränkestellen nicht für wildlebende Vögel zugängig sein. Im Land gibt es laut Bauernverband 150 Geflügelzuchtbetriebe. Die Zahl der Puten liegt bei 72 000 Tieren, so das Landwirtschaftsministerium.

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erstellt am 17.Nov.2014 | 16:35 Uhr

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