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Kommentar zur Konjunktur : Unsichere Perspektiven für SH-Wirtschaft

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Regierung unter Torsten Albig tut zu wenig für das Wachstum im Land, kommentiert Bernd Ahlert.

Keine Frage: Die konjunkturellen Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein trüben sich ein. Das ist nach Jahren des Aufschwungs noch lange kein Grund zur Panik. Solange die Mehrzahl

der Unternehmen weiter mit steigenden Umsätzen rechnet, ist die Angst vor einem Abschwung unbegründet. Dennoch hat die erwartete Konjunkturdelle Folgen. Die ohnehin schwach ausgeprägte

Investitionsbereitschaft – trotz historisch niedriger Zinsen – wird sich weiter verringern. Und der Boom am Arbeitsmarkt ist vorerst vorbei. Wer als Unternehmer unsicheren Zeiten entgegen blickt, agiert vorsichtig. Zumal das Land allein aufgrund der maroden Verkehrsinfrastruktur bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein mit einem gewichtigen Standortnachteil zu kämpfen hat. Welche Konsequenzen das haben wird, ist bislang noch nicht absehbar. Umso wichtiger wäre eine wirtschaftspolitische Ausrichtung auf Wachstum und Beschäftigung, wie sie von

Unternehmerseite zu Recht gefordert wird. Doch davon ist nichts zu sehen bei der Küstenkoalition unter Ministerpräsident Albig, die zuletzt mit personellen Querelen und einem bildungspolitischen Irrflug auf sich aufmerksam gemacht hat. Dabei sollte die Prosperität und Zukunftssicherung des Landes und seiner Menschen ganz

oben auf der politischen Prioritätenliste stehen.

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