Agrar : Trotz Wetterkapriolen: Aigner erwartet durchschnittliche Ernte

Ein Mähdrescher erntet im Licht der untergehenden Sonne Roggen. /Archiv
Ein Mähdrescher erntet im Licht der untergehenden Sonne Roggen. /Archiv

Trotz des Juni-Hochwassers und weiterer Wetterkapriolen rechnet Bundesagrarministerin Aigner (CSU) mit einer durchschnittlichen Ernte für die deutschen Landwirte. «Die meisten Bauern sind in diesem Jahr mit einem blauen Auge davon gekommen», sagte Aigner der «Passauer Neuen Presse».

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20. August 2013, 09:36 Uhr

«Die Ernte ist besser, als die Prognosen nach dem langen Winter, nach Hochwasser und Starkregen im Frühsommer und schließlich Hitze und Trockenheit im Juli haben vermuten lassen.», so Aigner weiter.

Unter dem Strich habe die Natur «viele Wetterkapriolen ausgeglichen, so dass man derzeit von einer Getreideernte im Bereich des mehrjährigen Durchschnitts ausgehen kann». Auch der Deutsche Bauernverband rechnete dem Bericht zufolge zuletzt mit einer Durchschnittsernte von etwa 45 Millionen Tonnen Getreide. An diesem Donnerstag stellt der Verband seine Erntebilanz 2013 vor.

Zahlreiche Betriebe kämpfen nach Worten Aigners noch immer mit den Folgen des Hochwassers: «Nach der bisher vorliegenden Schadensbilanz des Bundes und der Länder beläuft sich der Gesamtschaden für die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auf rund 442 Millionen Euro.» Am schwersten betroffen seien Bayern und Sachsen-Anhalt. In Sachsen-Anhalt würden sich die Schäden für die Landwirtschaft auf 122 Millionen Euro summieren, in Bayern sogar auf 143 Millionen.

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