Tarifverhandlungen bei der Bahn: Streiks nicht vom Tisch

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23. Januar 2015, 17:19 Uhr

Bei den Tarifverhandlungen der Deutschen Bahn ist die Gefahr weiterer Streiks nicht gebannt. Auch in der sechsten Verhandlungsrunde konnten sich der Konzern und die Gewerkschaft EVG gestern in Frankfurt nicht auf eine Teillösung für das längst abgelaufene Tarifjahr 2014 einigen. Die Bahn sei weiterhin nicht bereit, alle Beschäftigten gleich zu behandeln, erklärte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. „Der Dienstleistungsbereich soll nach wie vor weniger bekommen als alle anderen, eine Spaltung der Eisenbahnerfamilie wird die EVG jedoch nicht zulassen.“ Dem widersprach DB-Personalvorstand Ulrich Weber. Das nachgebesserte Angebot enthalte für die Dienstleister mit ihren durchschnittlich niedrigeren Gehältern überproportional höhere Zahlungen als für die übrigen Eisenbahner. „Wir haben uns deutlich auf die EVG zubewegt.“ EVG-Chef Alexander Kirchner hatte von Streiks gesprochen, wenn sich am Verhandlungstisch nichts mehr bewege.

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