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Lufthansa-Billigtochter : Tarifgespräche gescheitert: Bei Eurowings drohen neue Streiks

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Die Gewerkschaften Verdi und Ufo können sich mit der Fluggesellschaft nicht auf einheitliche Tarifverträge einigen.

Berlin/Köln | Der Lufthansa-Billigtochter Eurowings drohen möglicherweise erneut Streiks des Kabinenpersonals. Gespräche zwischen dem Unternehmen und den beiden Gewerkschaften Verdi und Ufo seien in der Nacht zu Freitag gescheitert, teilte Ufo am frühen Morgen mit. Die konkurrierenden Gewerkschaften wollten zusammen mit dem Unternehmen ein Abkommen schließen, das den Flugbegleitern bei Eurowings einheitliche Tarifverträge ermöglichen sollte.

Von dem vergangenen Streik bei Eurowings war auch der Hamburger Flughafen betroffen.

Verdi hatte Anfang Dezember mit Eurowings einen Abschluss erreicht, den Ufo scharf kritisiert und als „massive Provokation“ bezeichnet hatte. Ufo sei dennoch an einer gemeinsamen Lösung interessiert gewesen, sagte Verhandlungsführerin Sylvia De La Cruz. Das sei nun gescheitert.

Ufo-Tarifvorstand Nicoley Baublies sagte der Mitteilung zufolge: „Leider bleibt uns deshalb nichts anderes übrig, als mit den „normalen, gewerkschaftlichen Mitteln die Ziele der EW-Mitarbeiter zu verfolgen und mit dem besseren Vertrag auch die Mehrheit der Kabinenmitarbeiter bei Eurowings zu überzeugen.“ Konkrete Pläne für Streiks oder andere Aktionen nannte Baublies aber nicht. Ufo hatte Ende Oktober bei Eurowings gestreikt. Verdi und Ufo beanspruchen für sich, bei der Lufthansa-Tochter die stärkere Gewerkschaft zu sein. Verdi und Ufo beanspruchen für sich, bei der Lufthansa-Tochter die stärkere Gewerkschaft zu sein.

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erstellt am 16.Dez.2016 | 08:39 Uhr

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