Stimmung in der maritimen Wirtschaft steigt

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05. Juni 2014, 15:14 Uhr

Die Stimmung in der maritimen Wirtschaft hat sich nach einer Umfrage der norddeutschen Industrie- und Handelskammern im Frühjahr leicht aufgehellt. Das Konjunkturbarometer stehe nach einem Plus von 0,3 Punkten jetzt auf 104,1 Punkten, teilte die IHK Nord gestern mit. Eine deutlich verbesserte Stimmung gibt es beim Schiffbau mit einem Plus von knapp vier und bei der Hafenwirtschaft mit einem Plus von knapp fünf Punkten. Die starke Exportwirtschaft stütze auch weiterhin den Umschlag in den deutschen Seehäfen. Wirtschaftliche Risiken sehen die Betriebe derzeit vor allem in einer schwächeren Auslandsnachfrage (48 Prozent), den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (62 Prozent) und den hohen Energiepreisen (34 Prozent).

Drastisch bergab ging es dagegen bei den deutschen Reedern, deren Einschätzung der Geschäftsaussichten um 17 Punkte nach unten rauschte. „Die Branche kämpft nach wie vor mit Überkapazitäten und sehr niedrigen Charterraten“, erklärte der Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg, Olaf Kahle. Er ist zurzeit auch Präsident der IHK Nord, in der 13 norddeutsche Industrie- und Handelskammern aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern mit knapp 700 000 Unternehmen zusammengeschlossen sind.

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