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Einnahmen für Bund, Länder und Kommunen : Steuerschätzung: 5,2 Milliarden weniger in der Staatskasse

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Die Prognose aus dem Mai hat keinen Bestand: VW-Skandal und Flüchtlingskrise haben schwer vorhersagbare Auswirkungen.

Berlin | Bund, Länder und Kommunen müssen im nächsten Jahr mit weniger Steuereinnahmen auskommen als geplant, können in den Folgejahren aber wieder auf Zusatz-Milliarden für den Fiskus hoffen.

Nach der am Donnerstag vorgelegten aktuellen Steuerschätzung fällt das Aufkommen 2016 um 5,2 Milliarden Euro niedriger aus als noch im Mai vorhergesagt. Danach kann der Staat dank der stabilen Konjunktur und Beschäftigung in den Jahren 2017 bis 2019 mit insgesamt 4,8 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen rechnen als zuletzt erwartet. In diesem Jahr wird mit einem Zusatzplus von 5,2 Milliarden Euro gegenüber der Mai-Schätzung gerechnet.

Das geringe Einnahmeplus 2016 ist vor allem Folge der Steuersenkungen sowie Entlastungen für Familien, aber auch von Urteilen der Finanzgerichte zugunsten von Unternehmen. Nach der Korrektur im nächsten Jahr dürften die Steuereinnahmen also zunächst weiter Jahr für Jahr auf immer neue Rekordwerte klettern.

Die aktuelle Prognose war wegen der schwer vorhersehbaren Auswirkungen der Flüchtlingskrise sowie des VW-Abgasskandals auf das Steueraufkommen schwierig.

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erstellt am 05.Nov.2015 | 15:21 Uhr

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