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Selbstständigkeit : Steuern auf gestrickte Socken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bis zu 410 Euro darf man jährlich aus einem Hobby erwirtschaften. Alles darüber interessiert auch das Finanzamt.

shz.de von
erstellt am 22.Nov.2014 | 17:34 Uhr

Meist fängt es mit Socken und Babymützen als Geschenk für die Nachbarn an. Doch wenn aus dem Strick-Hobby ein Job wird, mischt der Fiskus mit. Plötzlich ist man Unternehmer. Grundsätzlich gilt: Für eine Selbstständigkeit muss die Absicht vorliegen, Gewinn zu erzielen. Wer aus Spaß an der Freude ab und zu Socken strickt und diese auf dem Weihnachtsmarkt verkauft, erfüllt diese Regel nicht. Bis zu einem jährlich Gewinn von 410 Euro gilt das als Liebhaberei. Es empfiehlt sich trotzdem, ein kleines Kassenbuch für die Ein- und Ausgaben zu führen.

Gewerblich sind handwerkliche oder handwerksnahe Tätigkeiten. In die Rubrik „selbstständig“ fallen Tätigkeiten, die eine künstlerische Grundlage haben, wie zum Beispiel Naturfotografien, gemalte Bilder oder Designobjekte.

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