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Sparkasse Holstein auf Wachstumskurs: Zweites Rekordjahr in Folge

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„2013 ist bei uns alles gut gelaufen. Das hat man nicht jedes Jahr“, zeigt sich Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, mehr als zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Bereits 2012 hatte die Sparkasse Holstein mit 61,7 Millionen Euro ein Rekord-Betriebsergebnis erzielt. Davon aber blieb bei der Sparkasse nicht einmal die Hälfte hängen, weil 35 Millionen Euro für Beteiligungen an der HSH Nordbank und der Landesbank Berlin abgeschrieben werden mussten. Auch 2013 waren Ausgleichszahlungen für schwächelnde Institute fällig: Mehr als vier Millionen Euro wurden noch einmal für Berlin abgeschrieben, bei der HSH Nordbank werden es bis zu eine Million Euro sein. Zudem mussten für die angeschlagenen Sparkassen Südholstein und Bredstedt fast 18 Millionen als Stützungsgelder bezahlt werden. „Aber das Thema ist jetzt durch“, zeigt sich Vorstandschef Lüdiger erleichtert.

Bei einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro stieg das Betriebsergebnis der Sparkasse Holstein im vergangenen Jahr auf 76,8 Millionen Euro. Nach Wertberichtigungen und Steuern weist die Sparkasse ein Jahresergebnis von 30,7 Millionen Euro aus. Dabei wuchsen sowohl das Kredit- als auch das Einlagengeschäft. So erhöhte sich das Kreditvolumen um 3,5 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Vor allem im Firmenkundengeschäft verbuchte die Sparkasse ein kräftiges Plus von 5,8 Prozent. Die Kundeneinlagen erhöhten sich trotz Niedrigzinsen um 2,9 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Zugleich verzeichnete die Sparkasse Holstein einen regen Zulauf von Neukunden. Netto wurden im vergangenen Jahr fast 4400 Privatgirokonten neu eröffnet.

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erstellt am 20.Feb.2014 | 14:29 Uhr

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