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So viel Transparenz muss sein

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2014 | 17:46 Uhr

Nein, Begeisterung kam nicht auf, als die Manager der städtischen Hamburger Unternehmen ihre Gehälter offen legen sollten. Manche einer von den gut verdienenden Vorständen und Geschäftsführern hätte die Heimlichtuerei um seinen Verdienst gern beibehalten. Der Chef des Wohnungsunternehmens Saga etwa ließ ein teures Gutachten erstellen, um die Veröffentlichung zu verhindern. Am Ende vergeblich. Und das ist gut so. Jeder Steuerzahler hat ein Recht, nicht nur über die Diäten von Abgeordneten und die Bezüge von Senatoren und Ministern informiert zu sein. Auch die Chefs der öffentlichen Firmen werden schließlich von der öffentlichen Hand bezahlt. Also aus unser aller Gebühren und Steuern. Fortan kann jeder Hamburger Bürger selbst beurteilen, ob die Topleute bei Hochbahn, im Flughafen oder bei den Wasserwerken verdienen, was sie verdienen. Hamburgs Vergütungsliste sollte Schule machen hierzulande. Zumal der Blick auf die Zahlen auch zeigt: Das kommunale Spitzenpersonal ist sehr gut bezahlt, bisweilen üppig. Freilich: Im Vergleich zu Managerbezügen in der freien Wirtschaft bewegt sich das Niveau am unteren Rand.

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