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Ausgaben in Forschung und Entwicklung : Schleswig-Holstein hinkt bei Innovationen dem Süden hinterher

vom
Aus der Onlineredaktion

Vor allem Bayern und Baden-Württemberg bringen die deutsche Wirtschaft nach vorn. Der Norden steht schlecht da.

shz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 14:22 Uhr

Hamburg/Kiel | In der Innovationskraft hat Deutschlands Süden den Norden abgehängt. Nach einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) konzentriert sich die Innovationskraft auf relativ wenige Wirtschaftsräume mit internationalem Spitzenniveau vor allem in Bayern und Baden-Württemberg. Nach dem am Montag erstmals vorgestellten Innovationsatlas liegt der Raum um Stuttgart ganz vorn, gefolgt von Heidenheim/Ostalbkreis, Ingolstadt und München.

Ganz Schleswig-Holstein und auch Hamburg rangieren beim Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung an der Bruttowertschöpfung deutlich unter dem bundesweiten Mittel von 2,11 Prozent. Am besten stehen noch Lübeck und Ostholstein mit 1,69 Prozent da. Der Nordwesten und Norden mit Flensburg, Nordfriesland und Schleswig-Flensburg erreicht nur 0,26 Prozent, der Rest Schleswig-Holsteins und Hamburg 1,28 Prozent.

Am besten sieht es beim Kriterium Breitbandquote aus. Mit Ausnahme des äußersten Nordens und Nordwestens übertreffen ganz Schleswig-Holstein und Hamburg das Bundesmittel. Bei der Beschäftigungsquote in technisch-naturwissenschaftlichen Akademikerberufen schaffen das die Hansestadt und die Kreise im südlichen Schleswig-Holstein sowie Dithmarschen. Bei technologieorientierten Neugründungen gelingt dies dem Großraum Kiel, während bei den Patentanmeldungen alle unter dem Bundesmittel bleiben. Insgesamt gibt es der Studie zufolge ein Süd-Nord-, ein West-Ost- und ein Stadt-Land-Gefälle.

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