Kreuzfahrt-Krise : Schiffsgesellschaft meldet für MS Astor Insolvenz an

Das Kreuzfahrtschiff MS Astor.
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Das Kreuzfahrtschiff MS Astor.

Schon wieder ist ein deutsches Kreuzfahrtschiff in der Krise. Die MS Astor ist unzureichend ausgelastet.

shz.de von
07. November 2014, 11:48 Uhr

Bremen | Die Schiffsgesellschaft des Kreuzfahrtschiffes MS Astor hat beim Amtsgericht Bremen Insolvenz beantragt. Das Gericht wolle noch am Freitag oder Anfang nächster Woche einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen, sagte ein Sprecher der „Premicon Hochseekreuzfahrt GmbH & Co. KG MS Astor“ am Freitag. Wer die Aufgabe übernehmen werde, stehe noch nicht fest. Das Amtsgericht Bremen war am Freitag zunächst nicht zu erreichen.

„Die bereits angelaufenen Restrukturierungsmaßnahmen werden innerhalb des Verfahrens fortgesetzt, auch der laufende Schiffsbetrieb ist gesichert“, sagte der von den Banken und der Geschäftsleitung der Premicon AG eingesetzte Generalbevollmächtigte Sven Lundehn. Die Gründe für die Zahlungsunfähigkeit der Ein-Schiffsgesellschaft lägen maßgeblich in der Umstellung der Vermarktungswege in den letzten Jahren. Dadurch sei die MS Astor aktuell unzureichend ausgelastet.

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