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Ritter Sport siegt im Schoko-Streit

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2014 | 16:13 Uhr

Ritter-Sport-Chef Alfred T. Ritter (Foto) hat gut Lachen: Der Schokoladenhersteller Ritter Sport hat den Machtkampf mit der Stiftung Warentest um die schlechte Bewertung seiner Nuss-Schokolade endgültig gewonnen. Vor dem Oberlandesgericht München scheiterten die Tester gestern mit dem Versuch, ein früheres Urteil gegen sie aufheben zu lassen. Somit darf die Stiftung Warentest in ihrem Schokoladentest Ritter Sport weiterhin keine irreführende Kennzeichnung eines Vanillearomas vorwerfen.

In dem Test von Vollmilch-Nuss-Schokoladen hatten die Prüfer der Ritter Sport-Tafel die Note fünf gegeben, weil die Schokolade das Aroma Piperonal enthalte, das künstlich hergestellt worden sei. Das bestritt Ritter Sport. Der Hersteller hatte eine einstweilige Verfügung gegen die Behauptung erreicht. Seitdem ist die Passage über Ritter Sport im Testbericht geschwärzt – so muss es nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts nun auch bleiben. Eine Revision gegen die Entscheidung ist nicht möglich. Nach Einschätzung der Richterin hat der Bericht viele Kunden zweifeln lassen, ob sie die Schokolade kaufen sollen. Ob Ritter Sport Schadenersatz von der Stiftung Warentest fordern will, ließ das Unternehmen zunächst offen.

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