Rentenbezugsdauer hat sich seit 1960 verdoppelt

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10. Juli 2014, 13:51 Uhr

Weil die Bundesbürger immer länger leben, bekommen sie auch immer länger Rente. Seit 1960 hat sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in etwa verdoppelt – für Frauen etwas mehr, für Männer etwas weniger.

2013 verstorbene Frauen bekamen im Durchschnitt 21,5 Jahre lang Rente. 1960 waren es 10,6 Jahre. Männer konnten ihre Rente zuletzt 17 Jahre lang genießen, 1960 waren es erst 9,6 Jahre. Für das Jahr 1980 lauten die Vergleichszahlen 13,8 Jahre bei Frauen und 11 Jahre bei Männern. Diese Zahlen wurden von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin bekannt gegeben. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf die wachsende Lebenserwartung zurückzuführen. Sie wird nach sämtlichen Prognosen bis 2030 um weitere zwei bis drei Jahre steigen. 2060 werden Frauen ihren 65. Geburtstag im Schnitt um 25,5 Jahre überleben. Bei Männern sind es 22,3 Jahre.

Weil frühere Frühverrentungsmodelle ausgelaufen sind, gehen immer mehr Bürger erst mit 65 in Rente: Nach 29 Prozent 1996 waren es nach neuen Zahlen der Rentenversicherung 2013 schon 55 Prozent.

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