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Putins Boykott treibt Lebensmittelpreise in Russland hoch

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach dem Einfuhrstopp für Waren aus dem Westen explodieren die Lebensmittelpreise in Russland. Bei ihren Einkäufen müssen die russischen Verbraucher im Schnitt zehn Prozent mehr Geld für Nahrung ausgeben als noch vor dem Boykott, wie Medien in Moskau gestern berichteten. Den stärksten Schub von 13,8 Prozent verzeichneten die Fleischpreise. Kremlchef Wladimir Putin hatte mit dem Warenboykott auf Sanktionen der EU und der USA im Ukraine-Konflikt reagiert – und wollte den Westen so wegen seiner „antirussischen Politik“ bestrafen. Kommentatoren auch in Moskau hatten allerdings prompt vor einem Eigentor gewarnt, da die Maßnahmen vor allem den russischen Verbrauchern schaden würden. Unterdessen haben die Agrarminister von Bund und Ländern in Potsdam von der Europäischen Union unbürokratische Hilfe nach dem Importstopp für eine Reihe von Agrarprodukten verlangt. Am Vortag hatte der Bauernverband dem Handel vorgeworfen, die Krise zum Preisdumping zu nutzen. Als Beispiel nannte er die Butterpreissenkung bei Aldi.

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erstellt am 05.Sep.2014 | 15:09 Uhr

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