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Privates Geldvermögen so hoch wie nie zuvor

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kräftige Kursgewinne an den Börsen haben das Geldvermögen privater Haushalte in aller Welt auf Rekordniveau getrieben. Nicht nur die Deutschen waren 2013 mit einem Brutto-Geldvermögen von 5153 Milliarden Euro (plus 4,0 Prozent) so reich wie nie: Weltweit kletterte das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Aktien oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen um 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Versicherungskonzern Allianz gestern in Frankfurt bei der Vorstellung des „Global Wealth Reports“ mitteilte. Rund um den Globus summierte sich der Geld-Vermögensbestand demnach auf 118 Billionen Euro.

Haupttriebfeder des Wachstums war die ausgezeichnete Entwicklung der Börsen in Japan, den USA und Europa. Das in Form von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren gehaltene Vermögen erzielte ein Plus von 16,5 Prozent auf 45 Billionen Euro, wie Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise betonte: „Dahinter steht aber nicht die plötzlich wiederentdeckte Liebe der Sparer für Aktien. Lediglich in den USA floss frisches Geld in nennenswerter Höhe in Aktien oder andere Wertpapiere, vor allem Europäer zogen hingegen weiter Geld ab.“ Für viele private Sparer, insbesondere in Europa, stellten kurzfristige Bankeinlagen immer noch die erste Wahl dar, schreibt Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann im Vorwort der Reichtumsstudie: „Geld wird nicht investiert, sondern geparkt.“

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erstellt am 23.Sep.2014 | 13:34 Uhr

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