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Pleiten von Reiseveranstaltern: Mehr Rechte für Kunden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2014 | 16:05 Uhr

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechte von Reisenden bei einer Insolvenz ihres ausländischen Reiseveranstalters gestärkt. Wenn Urlauber bei einem deutschen Reisebüro einen Urlaub bei einem ausländischen Reiseveranstalter buchen, muss das deutsche Reisebüro genau prüfen, ob die Reisenden im Falle einer Pleite des Veranstalters abgesichert sind. Die Richter gaben in ihrem Urteil einem Ehepaar recht, das eine viertägige Flusskreuzfahrt bei einem niederländischen Reiseveranstalter gebucht hatte. Als dieser vor Reisebeginn pleite ging, bekamen die beiden ihr Geld nicht zurück. Vermittelt wurde die Reise von einem deutschen Internet-Reisebüro. Dieses Reisebüro hatte das Paar nun verklagt, um wieder an sein Geld zu kommen. Der BGH bestätigte nun die Vorinstanzen, die den Kunden recht gegeben und das Reisebüro zur Rückzahlung verurteilt hatten.

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