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Windkraftanlagen aus Hamburg : Nordex sieht in Afrika neue Märkte

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Aus China hat sich der Windkraftanlagenbauer aus Hamburg zurückgezogen. In Afrika rechnet sich Nordex gute Chancen aus.

Hamburg | Der Windkraftanlagenbauer Nordex sieht in Afrika neue Absatzmärkte. „Aktuell haben wir 21 Kernmärkte, in denen wir aktiv sind. Nun wollen wir ein oder zwei Länder dazugewinnen, in denen wir gute Chancen sehen, zu den drei größten Anbietern zu zählen. Dazu gehört vor allem Afrika“, sagte Nordex-Chef Jürgen Zeschky der „Welt am Sonntag“. Aus China habe sich Nordex dagegen zurückgezogen. „Peking zieht die eigenen Produzenten vor. Westliche Firmen haben in diesem Umfeld kaum Marktchancen. Auch für uns macht das keinen Sinn.“

Das Unternehmen hatte am Freitag seine Halbjahreszahlen vorgelegt. Nordex bleibt dank einer starken Nachfrage auf Wachstumskurs. „Wir sind auf dem besten Weg, unsere zuletzt im Mai erhöhten Finanzziele für das Geschäftsjahr 2014 zu erreichen“, sagte Vorstandschef Jürgen Zeschky am Freitag in Hamburg. Von Januar bis Ende Juni erzielte Nordex einen Umsatz von 815,4 Millionen Euro, gut 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.In den etablierten und stabilen Märkten Europas war das Wachstum zweistellig.

Auch in Lateinamerika setzte sich die gute Auftragsentwicklung fort. Dabei setzt die Gesellschaft vor allem auf neue Turbinen, die schon den Großteil des Neugeschäfts ausmachen. Dies schlug sich auch in den Gewinnkennzahlen nieder. Das operative Ergebnis (Ebit) war mit 37,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Unterm Strich verdiente Nordex 16,5 Millionen Euro nach 1,3 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Auftragseingang wuchs um gut 8 Prozent auf 908,9 Millionen Euro. 2014 will Nordex den Umsatz auf 1,5 bis 1,6 Milliarden Euro steigern.

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erstellt am 17.Aug.2014 | 16:46 Uhr

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