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Mit intelligenter Technik gegen den Netzausfall

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Ausbau der erneuerbaren Energien stellt vor allem die Stromnetze in Schleswig-Holstein auf die Probe – und der wichtige Netzausbau lässt noch auf sich warten. Die Schleswig-Holstein Netz AG will jetzt mit einer neuartigen Technik Abhilfe schaffen. Mit einem Auslastungsmonitoring soll es dem Unternehmen zufolge möglich sein, die Stromnetzkapazitäten im 110000-Volt-Hochspannungsnetz des Landes um bis zu 50 Prozent zu steigern. Deutschlandweit ist die Technologie dabei nach eigenen Angaben einzigartig, entwickelt wurde sie vom Konzern Eon. Konkret werden an verschiedenen Stellen des Netzes Messungen durchgeführt, die von der Netzleitstelle verarbeitet werden. Komme es zu Störungen im Netz greift das Auslastungsmonitoring ein. Es reduziere die übertragene Leistung auf einer oder mehreren Leitungen, indem es Windkraftanlagen unmittelbar und vollautomatisch abschaltet, um eine Überlastung zu vermeiden, erläuterte ein Sprecher. Beim etablierten Einspeisemanagement habe die Einspeiseleistung in solchen Fällen manuell geregelt werden müssen. Aktuell komme das Pilotprojekt bereits auf den Leitungen von Niebüll nach Breklum sowie von Niebüll nach Flensburg zum Einsatz. Im August soll die Smart-Grid-Technik auch auf der Leitung von Heide nach Itzehoe-West installiert werden, so die Schleswig-Holstein Netz AG.

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erstellt am 05.Aug.2014 | 13:38 Uhr

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