zur Navigation springen

Gastgewerbe : McDonald's serviert Heinz-Ketchup ab

vom

McDonald's-Liebhaber in einigen Ländern müssen sich auf einen neuen Geschmack einstellen: Die Fast-Food-Kette will künftig keinen Ketchup mehr von dem legendären US-Hersteller H.J. Heinz beziehen. Hintergrund ist, dass der neue Heinz-Chef vom Erzrivalen Burger King stammt.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 19:57 Uhr

Für Deutschland ändere sich aber nichts, sagte eine McDonald's-Sprecherin am Montag auf Anfrage in München. Hierzulande werde der Konzern von der bayerischen Firma Develey beliefert.

Die «Pittsburgh Gazette», die Lokalzeitung am Heinz-Stammsitz, hatte zuerst über den Verlust des Großauftrags berichtet. In den USA beispielsweise werde Heinz-Ketchup nur noch in den McDonald's-Restaurants in Pittsburgh und Minneapolis serviert, merkte das Blatt zugleich an. Damit dürften sich die Auswirkungen auf Heinz in Grenzen halten: McDonald's kam zur Jahresmitte auf mehr als 34 700 Restaurants in 119 Ländern. Fast die Hälfte aller Läden liegt dabei in den USA. Heinz selbst äußerte sich nicht.

Heinz-Ketchup war zur Jahresmitte von US-Investorenlegende Warren Buffett und dem Finanzinvestor 3G Capital geschluckt worden. Danach hatten die neuen Besitzer die Firmenspitze ausgetauscht. Neuer Chef wurde Bernardo Hess, der zuvor Burger King geführt hatte. Der McDonald's-Rivale ist ebenfalls eine Beteiligung von 3G Capital.

Bericht «Pittsburgh Gazette»

Bilanz McDonald's Q3

Halbjahresbericht McDonald's

Jahresbericht McDonald's 2012

Develey-Website für McDonald's-Ketchup

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen