Freenet und Debitel : Marken und Jobs bleiben erhalten

Die Mitarbeiter der Freenet-Verwaltung in Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) müssen zunächst nicht um ihre Jobs bangen. Foto: dpa
Die Mitarbeiter der Freenet-Verwaltung in Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) müssen zunächst nicht um ihre Jobs bangen. Foto: dpa

Die Hamburger Freenet AG hat Debitel gekauft. Entlassungen sind vorerst nicht geplant und auch für die Kunden soll es keine Nachteile geben.

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29. April 2008, 01:08 Uhr

"Im Gegenteil", sagt Freenet-Sprecherin Elke Rüther. Denn durch die Fusion mit dem Stuttgarter Mobilfunk-Anbieter Debitel hat das neue Unternehmen rund 1000 Shops in ganz Deutschland. Die Kunden haben somit ein weitaus größeres Netz von Anlaufpunkten.
Kündigungen von Mitarbeitern seien laut Rüther zunächst nicht geplant. Auch die Kunden von Freenet und Debitel müssten nicht befürchten, dass ihre Mobilfunkverträge umgestellt werden. "Alle Marken bleiben", sagt Rüther.
Kerngeschäft: Internet fürs Handy
Mit Debitel an seiner Seite will Freenet nun den Ausbau des mobilen Internets ausbauen. Das weltweite Netz auf dem Handy - ein Bereich, in dem Freenet bereits erfolgreich ist. Mit Debitel zusammen wird das Unternehmen rund 19 Millionen Kunden haben. Alles unter dem Vorbehalt, dass das Kartellamt der Fusion zustimmt.
Mit der Konzentration auf den Mobilfunk zieht Freenet auch in Erwägung, sich aus dem DSL-Geschäft zu verabschieden. "Natürlich wird weiterhin DSL von Freenet angeboten. Denkbar ist aber, dass wir künftig als Vermittler auftreten, so wie wir es heute schon beim Strom machen", sagt Rüther. Etwaige Optionen würden geprüft.

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