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Wegen des aktuellen Streiks : Lufthansa-Chef Carsten Spohr „fliegt fremd“

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443.000 Reisende sind bislang vom Streik der Flugbegleiter betroffen – unter ihnen ist auch der Lufthansa-Chef selbst.

Frankfurt/Main | Das gibt es nicht jeden Tag: Mit ihrem Rekordstreik haben die Flugbegleiter der Lufthansa ihren eigenen Chef zum Fremdfliegen gezwungen. Um von Berlin nach München zu kommen, nahm der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr am Mittwochabend eine Maschine des Konkurrenten Air Berlin, wie ein Lufthansa-Sprecher am Donnerstag eine Information des „Handelsblatts“ bestätigte.

Spohr habe sich bei den Piloten für die Mitnahme bedankt und dann in Reihe 20 Platz genommen. „Das war ein sehr guter Sitz.“ Mittags hatte Spohr auf seinem Weg von Frankfurt nach Berlin noch auf einen der wenigen Lufthansa-Flüge zurückgreifen können, die trotz des längsten Streiks in der Firmengeschichte abheben konnten.

Der Lufthansa-Streik geht unterdessen auch am Donnerstag weiter. Auch Flüge aus Hamburg sind betroffen. Seit Beginn des Ausstands am vergangenen Freitag hat die Airline bis einschließlich Mittwoch mehr als 3700 Flüge absagen müssen. Betroffen waren bisher rund 443.000 Reisende.

 

 

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erstellt am 12.Nov.2015 | 11:36 Uhr

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