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Lokführergewerkschaft: Bahn bekommt im Winter Probleme

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Die Lokführergewerkschaft GDL rechnet für den Winter mit großen Problemen bei der Deutschen Bahn. „Für Passagiere wird es schlimmer als jeder Lokführerstreik“, zitierte der „Focus“ den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky. Die Bahn benötige zudem 800 zusätzliche Lokführer. Laut „Focus“ schließt die Gewerkschaft zudem im Tarifstreit Streiks für den Jahresbeginn ebenfalls nicht aus.

Eine Bahn-Sprecherin wies Berichte über einen Lokführer-Mangel zurück. Zudem sieht sich die Bahn für Eis und Schnee besser gerüstet. Die Kapazitäten, um Züge zu enteisen, seien ausgebaut worden. Bundesweit stünden 28 000 Mitarbeiter von Bahn und Fremdfirmen bereit, um Bahnsteige, Gleise und Weichen vom Schnee zu befreien. Auch in diesem Winter muss die Bahn aber erneut mit weniger Zügen auskommen als geplant. Wegen Lieferproblemen wartet sie seit zwei Jahren auf 16 neue ICE-Züge von Siemens und 27 Doppelstock-Intercity-Züge von Bombardier. Anfang November erklärte ein Bahnsprecher, dass noch immer kein Lieferplan für die ICE-Züge vorliegt.

Unterdessen verlangte Ramsauer im „Focus“: „Pünktlichkeit, Sauberkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit müssen Markenzeichen der Deutschen Bahn werden.“ Er kündigte an, dass die große Koalition künftig bei diesen Kriterien „noch höhere Ansprüche an das Bahnmanagement stellen“ werde.

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