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Lokführer wollen nächste Woche wieder streiken

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Lokführergewerkschaft GDL will den Bahnverkehr in den nächsten Tagen noch einmal ohne lange Vorwarnzeit mit einem Warnstreik durcheinanderwirbeln. Am Montag, dem ersten Streiktag, hatte die Aktion 14 Stunden Vorlauf. „Viel länger ist aus unserer Sicht nicht gut“, sagt GDL-Chef Claus Weselsky gestern. „Dann fängt die Bahn an, ganz andere Dispositionsmaßnahmen zu ergreifen.“

Auch der GDL-Bezirksvorsitzende Nord, Hartmut Petersen, erklärt, dass seine Gewerkschaft ihre Mitglieder durchaus noch in dieser Woche zu weiteren Arbeitsniederlegungen aufrufen werde, falls sich die Deutsche Bahn in Sachen Tarifangebot nicht bewege. „Wir sind in ständiger Habachtstellung, was das weitere Vorgehen angeht“, sagte Petersen unserer Zeitung. „In der kommenden Woche wird dann der Gewerkschaftsvorstand beraten, wie es weitergeht.“ Der nächste Schritt wäre dann eine Urabstimmung über einen längerfristigen Ausstand. Petersen betonte, dass die GDL bundesweit, natürlich auch in Norddeutschland, bereits Vorbereitungen für weitere Warnstreiks treffe. „Es liegt nun an der Deutschen Bahn, ein tragfähiges Angebot vorzulegen“, so Petersen. Der Warnstreik am Montagabend hatte Tausende Fahrgäste und den Güterverkehr getroffen.

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erstellt am 03.Sep.2014 | 14:20 Uhr

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