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Auflagen der EU-Kommission : LinkedIn: Microsoft darf Karriere-Netzwerk übernehmen

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Es muss sichergestellt bleiben, dass es weiterhin genug Konkurrenz zwischen Karriere-Netzwerken gibt.

Brüssel | Die EU-Kommission erlaubt dem Softwareriesen Microsoft die Übernahme von LinkedIn - stellt aber eine Reihe von Bedingungen. Sie sollen sicherstellen, dass es weiterhin genug Konkurrenz zwischen Karriere-Netzwerken in Europa gibt, teilten die Brüsseler Wettbewerbshüter am Dienstag mit. Die Zusagen gelten für eine Dauer von fünf Jahren im gesamten europäischen Wirtschaftsraum.

LinkedIn war 2015 mit über 400 Millionen registrierten Nutzern in mehr als 200 Ländern das größte weltweite Karriere-Netzwerk.

Microsoft hat zugesagt, dass PC-Hersteller und Händler nicht gezwungen werden, LinkedIn in Windows zu installieren. Wenn das Betriebssystem vorinstalliert ist, müssen Nutzer LinkedIn entfernen können. Konkurrierende Anbieter von Karriere-Netzwerken müssen die Möglichkeit haben, ihre Produkte mindestens so kompatibel mit dem Microsoft-Office-Paket zu halten, wie sie es heute sind.

Schließlich müssen andere Anbieter Zugang zum Softwareentwickler-Portal „Microsoft Graph“ bekommen. Das Portal wird für die Entwicklung von Anwendungen und Diensten genutzt, die mit Zustimmung des Nutzers auf in der Microsoft-Cloud gespeicherte Daten zugreifen können. Entwickler könnten die Daten laut EU-Kommission nutzen, um neue Mitglieder für ihre Karriere-Netzwerke zu gewinnen.

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erstellt am 06.Dez.2016 | 16:53 Uhr

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