Leerstehende Hertie-Häuser sollen bis 2014 Käufer finden

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04. September 2013, 00:34 Uhr

Die noch leerstehenden Gebäude der einstigen Warenhauskette Hertie in deutschen Städten sollen bis Ende nächsten Jahres neue Nutzer gefunden haben. Bislang seien 10 von 32 Häusern verkauft worden, berichtete eine Initiative von Bürgermeistern aus Kommunen mit früheren Hertie-Standorten. In einem weiteren Fall fehle nur noch die Unterschrift des Insolvenzverwalters, sagte Sebastian Mogos-Lindemann vom zentralen Vermarkter CR Investment Management gestern in Bingen. Bis Ende des Jahres sollen weitere vier Verkäufe abgeschlossen sein. Bis Ende 2014 sollen nach Angaben der Initiative auch die restlichen Häuser veräußert werden. Auch der teilnehmende Bürgermeister von Itzehoe, Andreas Koeppen, sprach gegenüber unserer Zeitung von guten Verkaufschancen für den leerstehenden Bau in seiner Stadt. Verkauft sind bislang die Häuser in Bocholt, Cuxhaven, Gelsenkirchen, Görlitz, Husum, Kamen, Meschede, Peine, Stade und Tuttlingen. Unter den verbleibenden sind die schleswig-holsteinischen in Itzehoe, Mölln, Niebüll, Rendsburg und Schleswig.

Auf die Frage, was der Verkauf der Standorte eingebracht habe, antwortete Mogos-Lindemann: „Zu wenig.“ Kein Objekt habe über zehn Millionen Euro gelegen.

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