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Lebensversicherungen: Bewertungsreserven falsch berechnet

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Um den Nachteilen des neuen Lebensversicherungsreformgesetzes zu entgehen, haben viele Verbraucher die eigene Versicherung rechtzeitig gekündigt. Leider wurden die gekündigten Verträge in einigen Fällen nicht korrekt abgerechnet, berichtet jetzt die Kieler Verbraucherzentrale. Mit dem Lebensversicherungsreformgesetzes LVRG wurde unter anderem die Beteiligung an den Bewertungsreserven einer Versicherung geändert. Verbraucher erhalten nun einen geringeren Anteil an diesen Reserven als vor der Gesetzesänderung im August.

„Wenn in der Abrechnung des aktuell gekündigten Vertrages nun eine Beteiligung an den Bewertungsreserven ausgewiesen wird, die wesentlich geringer ist als die Bewertungsreserven in der letzten Standmitteilung der Versicherung, sollten Verbraucher eine Nachberechnung fordern“, erklären die Verbraucherschützer. Möglicherweise haben die Versicherungen bereits vor dem Stichtag der Gesetzesänderung die Berechnung umgestellt, vermutet er als Fehlerquelle. In diesem Fall empfiehlt er die schriftliche Beschwerde bei der Versicherung. Wenn keine Klärung erreicht werden kann, bietet es sich an, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) einzuschalten. Gemäß § 4b Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz können sich Verbraucher mit Beschwerden direkt an die BaFin wenden. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein unterstützt dabei Verbraucher im Rahmen einer persönlichen Beratung.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 12:40 Uhr

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