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Karstadt-Sanierung: Es geht um tausende Jobs

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 12.Nov.2014 | 15:48 Uhr

Im Ringen um einen Sanierungskurs für die angeschlagene Warenhauskette Karstadt richtet sich der Betriebsrat auf harte, langwierige Auseinandersetzungen ein. „Das werden schwierige Verhandlungen“, sagte Karstadt-Gesamtbetriebsratschef Hellmut Patzelt. Betriebsrat und Geschäftsleitung des Unternehmens hatten gestern in Essen eine erste offizielle Gesprächsrunde zu den geforderten Einschnitten. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Bis zum frühen Abend drangen keine Einzelheiten an die Öffentlichkeit. Angesichts der schwierigen Thematik rechne der Betriebsrat zunächst nicht mit einem schnellen Ergebnis der Gespräche, sagte Patzelt unmittelbar vor den Verhandlungen. „Wir sind ein ganzes Stück auseinander“, so der Betriebsrat. Schließlich gehe es um eine große Zahl von Arbeitsplätzen. Derzeit sei noch völlig unklar, ob noch im laufenden Jahr eine Einigung erzielt werden könne.

Bei den Verhandlungen geht es um die von dem Karstadt-Management geforderten Einschnitte. Der Betriebsrat hatte das Papier vergangene Woche als „Paket der Grausamkeiten“ zurückgewiesen. Nach Informationen des Betriebsrats soll es neben dem geplanten Abbau von 2000 Vollzeitarbeitsstellen auch um massive finanzielle Opfer der derzeit noch rund 17 000 Karstadt-Beschäftigten gehen. Alle Häuser würden auf den Prüfstand gestellt, hieß es.

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