Iren verlassen den EU-Rettungsschirm

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shz.de von
14. Oktober 2013, 00:33 Uhr

Die erste Erfolgsgeschichte der Euro-Rettung könnte glatt den Bierkonsum auf der grünen Insel ankurbeln: Irland wird nach Angaben von Ministerpräsident Enda Kenny ab Mitte Dezember nicht mehr auf den EU-Rettungsschirm angewiesen sein – und will auch künftig auf Hilfskredite verzichten. Damit sei die „wirtschaftliche Notstandssituation“ vorüber, sagte Kenny auf einem Treffen der regierenden Fine Gael Partei. Irland hatte seit 2010 insgesamt 67,5 Milliarden Euro an Krediten erhalten. „Ich kann bestätigen, dass Irland bereit ist, den Rettungsschirm am 15. Dezember zu verlassen“, sagte Kenny am Samstagabend in Limerick. Das bedeute aber nicht, dass die finanziellen Schwierigkeiten vorüber seien. „Wir haben noch einen langen Weg vor uns“, betonte Kenny.

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