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Problembank in SH : HSH Nordbank: Stefan Ermisch glaubt an asiatischen Käufer

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Die Bank sei zum Spottpreis zu haben. Bankchef Ermisch bestätigt Gespräche in Amerika, Europa und Asien.

Frankfurt am Main/Hamburg | Die zum Verkauf stehende HSH Nordbank könnte in asiatische Hände gelangen. „Ich glaube, dass es Interessenbekundungen aus Asien geben wird“, sagte Bankchef Stefan Ermisch am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. Er hält Bieter aus China für möglich, die ein Finanzierungsstandbein in Europa aufbauen wollten.

Die HSH Nordbank war während der Finanzkrise in eine Schieflage geraten und ächzt bis heute unter einem Berg fauler Schiffskredite. Der Staat musste damals einspringen und stützte die Bank mit einer milliardenschweren Garantie. Auf Druck der EU müssen sich die Besitzer - die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein - bis Anfang 2018 von der HSH Nordbank trennen.

Es habe Gespräche in Amerika, Europa und Asien gegeben, sagte Ermisch ohne Details zu nennen. Die Bank sei mit ihrem starken Deutschland-Fokus für diejenigen Investoren interessant, die sich längerfristig hierzulande engagieren wollten. Zudem seien die Preise gerade spottbillig für internationale Käufer. „Das reizt schon den einen oder anderen“, sagte Ermisch.

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erstellt am 07.Feb.2017 | 14:07 Uhr

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