700 Neubauten geplant : Hotelpreise leicht gestiegen: 95 Euro für ein Zimmer

Die steigende Gästezahl führt dazu, dass noch mehr Hotels gebaut werden.
Die steigende Gästezahl führt dazu, dass noch mehr Hotels gebaut werden.

Eine Hotelübernachtung in Deutschland ist im vorigen Jahr etwas teurer geworden. Die Netto-Zimmerpreise (ohne Mehrwertsteuer) stiegen im Durchschnitt um 1,3 Prozent auf 95 Euro, wie der Hotelverband Deutschland (IHA) mitteilte.

shz.de von
11. April 2018, 13:16 Uhr

Damit liege man unter dem Wert des europäischen Auslands von 97 Euro (plus 2,5 Prozent), sagte der Verbandsvorsitzende Otto Lindner in Berlin.

Gemessen an der Übernachtungszahl war es für die Branche das achte Wachstumsjahr in Folge: Hotels und Pensionen kamen nach Angaben des Verbands zusammen auf 289 Millionen. Daran betrug der Anteil ausländischer Touristen und Geschäftsleute knapp ein Viertel. Die Zimmerauslastung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 62,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt errechnet hatte.

Die steigende Gästezahl führt dazu, dass noch mehr Hotels gebaut werden. In den kommenden drei Jahren seien 695 Neu- und Ausbauprojekte in Deutschland geplant, davon 32 in der Hauptstadt Berlin, sagte Hauptgeschäftsführer Markus Luthe. Das wären noch einmal rund 100.000 Zimmer zusätzlich auf dem Markt. Es stelle sich die Frage, «ob die Nachfrage diesen Kapazitätsausbau tragen wird».

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