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Wirtschaft

14. Dezember 2017 | 02:15 Uhr

Hier geht nichts mehr!

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2014 | 12:49 Uhr

Der Start ins Wochenende ist gestern Abend für Tausende Lufthansa-Passagiere zur Geduldsprobe geworden. Zwar begann der Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) erst um 17.00 Uhr. Doch bereits ab 13.30 Uhr hatte die Lufthansa erste Flüge aus dem europäischen  Ausland nach Frankfurt abgesagt, um den Flugbetrieb später so schnell wie möglich wieder normalisieren zu können. Ab 16.00 Uhr musste der Großteil der innerdeutschen und europäischen Abflüge aus Frankfurt annulliert werden. Insgesamt sollten mehr als 200 Flüge ausfallen, rund 25 000 Passagiere dürften laut Lufthansa betroffen gewesen sein. Das Unternehmen kritisierte den Streik zum Ferienende scharf. Die Lufthansa schätzt die Kosten durch den Arbeitskampf auf „einige Millionen Euro“. Der Hamburger Flughafen blieb nahezu unberührt von dem Ausstand. Die Gewerkschaft will in dem Tarifkonflikt größere Einschnitte bei den Vorruhestandsregelungen für die 5400 Kapitäne und Co-Piloten verhindern.

Mit großem Unverständnis reagiert die norddeutsche Wirtschaft auf den Pilotenstreik. „Dass eine der bestbezahltesten Berufsgruppen in Deutschland bewusst die künftige Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens ignoriert und eine luxuriösere Altersversorgung mit der Brechstange aufrechterhalten will, verspielt jegliche Akzeptanz“, kritisierte UVNord-Präsident Uli Wachholtz.

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