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Hamburger Hafen : HHLA: Containerumschlag wird sich stabilisieren

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Aus der Onlineredaktion

Im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es Verlust. Im Vergleich zum letzten Quartal gab es Zuwachs. Das zweite Standbein des Unternehmens steht sicher.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2016 | 12:30 Uhr

Hamburg | Auf den ersten Blick sind die Zahlen des Hamburger Hafenkonzerns HHLA beim Containerumschlag besorgniserregend: So wurden im 1. Quartal 2016 mit 1,6 Millionen Standardcontainern (TEU) 7,7 Prozent weniger umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Der zweite Blick ist etwas besser: Es gab immerhin 5,1 Prozent mehr Containerumschlag als im 4. Quartal 2015. Das teilte die Hamburger Hafen und Logistik AG am Donnerstag mit.

Der Containerumschlag im Hamburger Hafen ist im letzten Jahr zurückgegangen. Gründe dafür waren die Krise in Russland und der Konjunkturabschwung in China.

Er rechne im weiteren Jahresverlauf mit einer stabilen Mengenentwicklung, berichtete Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Der Umsatz des Geschäftsbereichs ging um 6,0 Prozent auf rund 169 Millionen Euro zurück.

Die Entwicklung im ersten Quartal habe sich angesichts der unverändert fordernden Rahmenbedingungen im Bereich der Erwartungen bewegt, teilte der HHLA-Chef mit. Die Transportgesellschaften, das zweite Standbein des Unternehmens, profitierten von steigenden Mengen, die um 4,8 Prozent auf 246.000 Standardcontainer (TEU) zulegten. Die HHLA betreibt 13 Bahn-Terminals, überwiegend in Mittel- und Osteuropa, und besitzt mehr als 50 eigene Lokomotiven und 2500 Waggons.

Die Konzernerlöse lagen insgesamt mit 284 Millionen Euro um rund 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Gesamtergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter betrug 18 Millionen Euro, ein Plus von rund 45 Prozent.

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