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Wirtschaft

23. August 2017 | 18:27 Uhr

Hapag-Lloyd plant Fusion

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die größte Elefantenhochzeit in der internationalen Schifffahrt seit Jahren rückt näher. Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd und der chilenische Konkurrent CSAV haben eine Absichtserklärung zur Zusammenlegung ihres Containergeschäfts unterzeichnet. Die Vereinbarung sei unverbindlich, betonten beide Seiten. Zunächst wollen die Unternehmen jetzt die streng geheimen wirtschaftlichen Kerndaten des möglichen Partners gründlich studieren. Glückt der Zusammenschluss, würde die Traditionsreederei vom Ballindamm in der Rangliste der weltweiten Containerschifffahrt von Platz sechs auf vier klettern. Die Hamburger haben 152 Containerschiffe in Betrieb, die Compañia Sud Americana de Vapores 51.

Angesichts desaströser Frachtraten und erheblicher Überkapazitäten im Weltmarkt wäre die Großfusion für Hapag-Lloyd ein Befreiungsschlag. Das Portfolio würde um Südamerika-Verbindungen erweitert, die Kapitalbasis gestärkt.

Hamburg als Hauptsitz sei unumstritten, heißt es im Umfeld von Hapag-Lloyd. Aus dem Elbhafen ist die Großreederei kaum wegzudenken. Hapag sorgt für etwa die Hälfte des Containerumschlags und ist am Terminal Altenwerder beteiligt. Laut Bürgermeister Olaf Scholz hängen direkt und indirekt 20 000 Jobs in der Stadt am Unternehmen.


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erstellt am 23.Jan.2014 | 13:58 Uhr

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