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Hagebau übernimmt 16 Standorte von Max Bahr und Praktiker

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Der Ausverkauf bei den insolventen Baumarktketten Praktiker und Max Bahr geht weiter. Nach dem Verkauf eines ersten Immobilienpakets an die Firma Bauhaus übernehmen nun Gesellschafter von Hagebau 16 weitere Märkte. Das teilte einer der Insolvenzverwalter gestern in Hamburg mit. Darunter sind sieben Immobilien aus dem Bestand von Max Bahr und neun Praktiker-Standorte. Über weitere Objekte werde verhandelt.

Bei den Verhandlungen kam es zum erfolgreichen Kauf folgender Immobilien ehemaliger Max-Bahr-Standorte in Norddeutschland: Neumünster, Lübeck Lohmühle und vier Standorte in Hamburg (Altona, Rahlstedt, Winterhude und der Bürostandort Hammer Steindamm). Ein weiterer Standort wird mit Rostock in Mecklenburg-Vorpommern übernommen.

Berthold Brinkmann, Insolvenzverwalter der Vermietungsgesellschaft Moor Park, äußert sich erfreut über den erfolgreichen Verkauf: „Wir haben nach dem Verkauf der ersten Immobilien an Bauhaus intensive Gespräche mit Interessenten an den weiteren Standorten geführt. Dass wir so kurze Zeit danach jetzt weitere Standorte verkaufen können, ist ein bedeutender Baustein für den Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen.“ Ähnlich äußerte sich Joachim von Schorlemer, Deutschlandchef der Royal Bank of Scotland als Hauptgläubiger von Moor Park: „Wir arbeiten aktiv daran, auch für andere Standorte und damit für möglichst viele Arbeitnehmer Lösungen zu finden.“ Hagebau ist eine Kooperation selbstständiger Baustoff-, Holz- und Fliesenfachhändler sowie Baumärkten mit mehr als 360 Gesellschaftern und 1600 Standorten in mehreren Ländern. Der Umsatz liegt bei gut zwölf Milliarden Euro.

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