Warme und trockene Frühjahr : Gutes Kirschenjahr 2018

Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 61.100 Tonnen gepflückt werden.
Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 61.100 Tonnen gepflückt werden.

Das warme und trockene Frühjahr beschert Deutschlands Obstbauern 2018 eine der besten Kirschenernten seit Jahren. Das Statistische Bundesamt geht nach einer ersten Schätzung davon aus, dass 61.100 Tonnen der Früchte gepflückt werden.

shz.de von
28. Juni 2018, 09:15 Uhr

Eine größere Gesamtmenge gab es nach Angaben der Wiesbadener Behörde zuletzt im Jahr 2009 (69.699 Tonnen). Sowohl bei Süßkirschen (rund 44.300 Tonnen) als auch bei Sauerkirschen (knapp 16.800 Tonnen) dürften die Erntemengen in diesem Jahr somit mehr als doppelt so hoch ausfallen wie 2017.

Im vergangenen Jahr hatte starker Nachtfrost während der Blütezeit für große Ausfälle gesorgt: 24.800 Tonnen bedeuteten die niedrigste Ernteausbeute seit der Wiedervereinigung. Wichtigstes Anbauland für Süßkirschen in Deutschland ist Baden-Württemberg mit knapp 2800 Hektar, bei Sauerkirschen ist Rheinland-Pfalz mit 562 Hektar führend.

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