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Absturz um 23 Prozent : Griechische Börse nach Zwangspause mit Kursabsturz

vom

Einen Monat lang blieb die Börse in Athen geschlossen. Für Anleger gelten ab Montag Einschränkungen.

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2015 | 10:13 Uhr

Athen | Mit einem Kursabsturz von knapp 23 Prozent hat die griechische Börse am Montag nach gut einem Monat Zwangspause ihren Handel wieder aufgenommen.

Der Präsident des Kapitalmarkt-Kommitees, Kostas Botopoulos, sagte dem griechischen Fernsehensender Skai, er rechne am ersten Verhandlungstag mit erheblichen Verlusten. „Die Börse (...) wird Druck bekommen. Das gilt auch für die Banken angesichts der Tatsache, dass sie rekapitalisiert werden sollen“, sagte Botopoulos.

Die Schließung der Athener Börse war als Teil der Kapitalverkehrskontrollen beschlossen worden, die am 29. Juni verhängt worden waren, damit die griechischen Banken nicht zusammenbrechen. Die Griechen hatten in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Bankenkrach mehrere Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben.


Es gelten Einschränkungen: Anleger, die ihr Geld bei griechischen Banken haben, werden bis auf Weiteres nur dann Aktien kaufen oder verkaufen können, wenn sie dafür Geldmittel aus dem Ausland bringen oder Bargeld anlegen, erklärte Botopoulos.

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