zur Navigation springen

Schuldenkrise : Griechenland erhöht Mehrwertsteuer auf sechs Urlaubsinseln

vom

Urlaub in Griechenland wird teurer - fürs Erste nur auf einigen Inseln. Die Mehrwertsteuer steigt auf bis zu 23 Prozent.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2015 | 10:15 Uhr

Griechenland schafft zum 1. Oktober für die ersten sechs Urlaubsinseln den vergünstigten Mehrwertsteuersatz ab. Wie die griechische Nachrichtenagentur Ana-Mpa am Montag unter Berufung auf das Finanzministerium in Athen berichtete, wird dann auf Mykonos, Santorin, Rhodos, Naxos, Paros und Skiathos ein Mehrwertsteuersatz von bis zu 23 Prozent fällig.

Derzeit gilt auf vielen griechischen Inseln ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz. Das wurde immer wieder von anderen Staaten der Eurogruppe kritisiert. Im Juli eingiten sich die Euro-Länder auf ein drittes Hilfspaket für Griechenland. Die Eurogruppe geht von einem Finanzbedarf für Griechenland in Höhe von 82 bis 86 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren aus.

Damit liege der neue Mehrwertsteuersatz deutlich über dem in anderen Mittelmeerländer, mit denen Griechenland um Urlauber konkurriert, berichtet ntv.de. Die griechische Regierung befürchte, dass die Steuererhöhung den Tourismus auf den Inseln abwürge.

Die Erhöhung auf die landesüblichen Sätze gehört zu den Abmachungen zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern des krisengeschüttelten Landes. Zum 1. Juni 2016 und 1. Januar 2017 kämen weitere Inseln hinzu.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen