Gericht kürzt Öffnungszeiten von geplantem Ikea in Altona

shz.de von
21. Januar 2014, 13:44 Uhr

Das Verwaltungsgericht hat die Öffnungszeiten des geplanten ersten innerstädtischen Ikea-Möbelhauses in Hamburg vorerst eingeschränkt. Einer vorläufigen Eilentscheidung zufolge bleibt die Baugenehmigung erst einmal bestehen, vorausgesetzt, das neue Möbelhaus schließt aus Rücksicht auf Anwohner bis zum endgültigen Richterspruch im Hauptsacheverfahren um 19.30 Uhr. Bis zu der Entscheidung könnten allerdings Jahre vergehen, sagte ein Gerichtssprecher. Das Ikea-Möbelhaus in Altona, das am 30. Juni öffnen will, wollte die Tore bis 20 Uhr offenhalten. Geklagt hatte die Firma Wohnbau GmbH, der in der Nachbarschaft ein Wohnkomplex gehört. Sie befürchtet Beeinträchtigungen durch Rückstaus von Autos der Ikea-Kunden. Laut Ikea ist das Haus in Altona die weltweit erste Filiale in einer Fußgängerzone.

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