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Nach Streik der Lokführer : GDL-Chef Weselsky: Einigung mit Bahn vor Weihnachten möglich

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Eigentlich gilt Weselsky als harter Hund unter den Gewerkschaftern. Nach dem Streikabbruch gibt er sich versöhnlich.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2014 | 10:45 Uhr

Berlin | GDL-Chef Claus Weselsky hat eine Lösung im Tarifkonflikt mit der Bahn vor Weihnachten in Aussicht gestellt. „Sicherlich ist eine Einigung möglich, wenn wir endlich über die Inhalte verhandeln können“, sagte Weselsky im ZDF-„Morgenmagazin“.

„Sie wissen, dass wir kompromissbereit sind. Wenn wir fünf Prozent fordern, bildet sich niemand ein - auch nicht der Vorsitzende - dass wir fünf Prozent bekommen“, sagte der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) weiter. Nach Angaben von Bahn und Gewerkschaft gibt es bisher noch keine Verhandlungstermine.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hatte ihren Streik am Samstagabend um 18.00 Uhr beendet - nach 64 Stunden im Personenverkehr und 75 Stunden im Güterverkehr. Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky hatte am Freitag nach zwei Siegen vor Gericht gegen die Bahn überraschend eine „„Versöhnungsgeste“ angekündigt - in Form eines früheren Streikendes. Ursprünglich sollte der Ausstand bis Montagfrüh dauern.

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