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Gastgewerbe real auf Schrumpfkurs

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Geschäft deutscher Hoteliers und Wirte hat sich 2013 so schwach entwickelt wie seit 2009 nicht mehr.

Im vergangenen Jahr setzten die Gastgewerbeunternehmen nominal 1,2 Prozent mehr, preisbereinigt (real) aber 1,1 Prozent weniger um als im Jahr 2012, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga verwies darauf, dass der Umsatz von rund 68,1 Milliarden Euro nominal das vierte Jahr in Folge gestiegen ist. Für das laufende Jahr erwarte man ein „solides Geschäft“ und erneut einen Zuwachs um
1,5 Prozent, sagte ein Verbandssprecher in Berlin. Entscheidend sei das stabile Konsumklima und die wachsende Reiselust der Gäste.

Wie bereits der November verlief der Dezember überraschend schwach. Die Wiesbadener Statistiker registrierten auch zu aktuellen Preisen ein Minus von 0,9 Prozent (real: - 3,4 Prozent).

Die Gewerkschaft NGG kritisiert die hohe Zahl an Mini-Jobs in der Branche. Diese Beschäftigungsform sei schneller gewachsen als die regulären Jobs und diene außerdem zur Verdeckung von Schwarzarbeit, kritisiert der NGG-Experte Guido Zeitler.

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erstellt am 17.Feb.2014 | 15:52 Uhr

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